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3. Juli 2016 / hpilz

Prolog: Erinnerungen an Eduard Pilz

Eduard in NeusiedlNach dem Tod meine Mannes befasste ich mich mit seiner Lebensgeschichte. Ich arbeitete zwei Jahre daran und vollendete die Aufarbeitung im Jahr 2013. Den Nachkommen soll ein Einblick in die Lebensumstände ihrer Vorfahren vermittelt werden. Ich versuchte alles, was ich selbst mit ihm erlebt habe und vieles, das mir aus schriftlichen Aufzeichnungen und Berichten bekannt ist, in diesem Werk festzuhalten. Aus seinem Leben kann man letnen, wie man die schwierigsten Situationen meistern kann, wie man zielstrebig seinen Berufswunsch trotz vieler Hindernisse verwirklichen kann.

Ich will mit diesen Aufzeichnungen meinem Mann einen würdigen Nachruf halten.

7. Februar 2016 / hpilz

Die Stocksteinerwand im Wandel der Zeit (1930-2016)

Da ich am Westende der Stocksteinerwand im Haus Nr. 59 meiner Eltern Johann und Maria Kandolf aufgewachsen bin, kann ich mich an viele Personen, Familien, Hausnamen, Ereignisse erinnern und versuche, nachfolgenden Generationen einen Einblick in die Zeit des vorigen Jahrhunderts zu geben. Der langzeitige Dechant Konsistorialrat Hubert Pietschnigg verfasste 1931 ein Buch über „Alt Hermagor, Geschichtliche Erinnerungen“, erschienen im Selbstverlag des Verfassers, aus dem ich einige Stellen zitiere:
„Die Stocksteinerwand“ Mitten aus dem Markt ( Stadt seit 1930 ) ragt ein Felshügel empor, die „Stocksteinerwand“, der älteste und interessanteste Teil des Marktes. Auf diesem Hügel stand nun ein Schloss, allerdings keine Burg mit Türmen, sondern ein sogenannter Stock, das ist ein kleines Schloss, „Stock Steinwand“ genannt.
Von der Stocksteinwand ging auch die Besiedlung des Marktes aus, denn die ältesten Häuser stehen am Fuß desselben.“

Das Schloss stand auf der Steinwand, dort, wo heute die Häuser Feldkirchner, Simm, das Hild Häuschen und Peturnig stehen. Meine Geschichten sollen ein Stimmungsbild vom Leben auf der Stocksteinerwand widerspiegeln. Aufgelockert durch persönliche Begebenheiten möchte ich die nachbarschaftlichen Beziehungen schildern, die ich als Kind, Jugendliche und Erwachsene erlebte. Viele Namen ehemaliger Bewohner der Häuser sind verschwunden. Neue Besitzer zogen in die vertrauten Häuser ein und die veränderten Situationen sind sichtbar.

„Zeit bleibt nicht stehen“, doch Vergangenes soll nicht ganz in Vergessenheit geraten.

7. Februar 2016 / hpilz

Unser Mühlbach in Hermagor

In den Jahren 2013/14 beschäftigte ich mich mit dem kleinen Bach, der seit Generationen an meinem Elternhaus vorbeifließt.
Diese kleine Chronik beinhaltet die Schicksale der Häuser und ihrer Bewohner, die seit Jahrhunderten am Mühlbach wohnten, dort ihre Berufe ausübten, die jeweiligen Veränderungen der Zeit erlebten und Gutes und Schlechtes erfuhren.

Der Mühlbach, eine Ableitung von der Gössering, war ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der von Müllnern, Wagnern, einem Schmied, einem Hafner, einem Fassbinder und einigen holzverarbeitenden Fabriken und vielen privaten Haushalten genutzt wurde. Bis 2014 wurde das klare Wasser noch zur Stromerzeugung benötigt. Als das letzte privat betriebene E-Werk die Stromerzeugung einstellte, verlor der Bach zur Gänze seine wirtschaftliche Bedeutung.
Bereits Jahre vorher wurde der Bach von Zeit zu Zeit streckenweise verkürzt. Schließlich bleibt nur eine kurze Strecke vom einstigen betriebsamen Bach übrig. Er dient jetzt ausschließlich der Erholung, dem Fremdenverkehr, dem gewohnten Bild der Stadt Hermagor.

Sollte für diese Broschüre Interesse bestehen, kann sie auf Nachfrage zur Verfügung gestellt werden.

2. März 2013 / hpilz

Ein vergessenes Kriegerdenkmal erzählt

Nachtrag zur Präsentation der Dokumentation
“ Ein vergessenes Kriegerdenkmal erzählt“

Frau Helene Pilz präsentierte am 28. November 2012 unter Mitwirkung der BORG Schüler Fabian Binter und Manuel Buchacher in der Aula des Schulzentrums Hermagor die von Ihr dokumentierte Broschüre “ Ein vergessenes Kriegerdenkmal erzählt“. Die Aufzeichnungen stammen aus den Jahren 1934 bis 1937, in denen ihr Vater Johann Kandolf Schriftwart des Denkmal – Ausschusses war. Dem Bezirksarzt Dr.Albert Menninger von Lerchenthal gelang es, den Gebirksschützenverein, dessen Obmann er war, den Kriegerverein von Hermagor und die Bürger von Hermagor zu bewegen, anstelle des. ereits aufgestellten Kriegerdenkmales ein neues zu schaffen. Das im Jahr 1926 in Auftrag gegebene Kriegerdenkmal mißfiel den Bewohnern von Hermagor, da es nicht die Würdigung gefallener Krieger zum Ausdruck brachte. Mit vereinten Kräften der Vereine, Ämter, Firmen und der Einwohner von Hermagor vermochte der Initiator dieser Idee, Dr.Albert Menninger von Lerchenthal, das Werk im Jahr 1937 zu vollenden.Der einheimische Bildhauer Hans Domenig hatte ein würdiges Denkmal geschaffen. Am 8.August 1937 fand die Einweihungsfeier unter großer Beteiligung der Bevölkerung von Hermagor statt. Dr. Albert Menninger bedankte sich bei allen Spendern und Helfern und übergab das Denkmal der Obhut der Stadtgemeinde Hermagor zu Handen von Bürgermeister Josef Zehrer.
Der jetzige Standort des Kriegerdenkmales befindet sich an der westlichen Ortseifahrt von Hermagor, etwas erhaben auf einer kleinen Anhöhe.

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23. September 2012 / hpilz

Ein vergessenes Kriegerdenkmal erzählt

Frau Helene Pilz ist nach zwei Jahren mit der Aufarbeitung des Nachlasses ihres Vaters Johann Kandolf fertig geworden, der von 1934 bis 1937 als Schriftwart des Kriegervereines von Hermagor tätig war.Der Obmann des Kriegervereines war der Bezirksarzt Dr.Albert Menninger von Lerchenthal. Als ehemaliger Offizier im Ersten Weltkrieg trachtete er darnach, in Hermagor ein würdiges Denkmal zum Andenken an die vielen Gefallenen der Kriege zu errichten.Das bereits vorhandene Kriegerdenkmal mißfiel der Bevölkerung und sollte durch ein neues ersetzt werden.Unter großem Einsatz der Einwohner von Hermagor und Umgebung, sowie die Spendenfreudigkeit von Sparkassen, Firmen und Einzelpersonen gelang es, die Idee der Schaffung eines neuen Kriegerdenkmales zu verwirklichen. Am 8.August 1937 erfolgte die Einweihung des neuen Kriegerdenkmales mit einem Festakt.
Helene Pilz dokumentiert in zwei Broschüren mit Originaldokumenten und Aufzeichnungen, wie die Umsetzung dieser Idee gelang. Großer Dank gebührt Dr.Albert Menninger von Lerchenthal, der selbst sehr viel dazu beitrug, daß seine Idee verwirklicht wurde.
Die Broschüre, welche die Entstehungsgeschichte der Verwirklichung der Idee Dr. Menningers dokumentiert, trägt den Titel: „Ein vergessenes Kriegerdenkmal erzählt“. Da das vorhandene Material zu umfangreich war, mußte ein Zusatzband gedruckt werden mit dem Titel: „Protokolle, Aktivitäten,Spendenaufrufe, Einladungen, Festakt“.
Die Arbeit wurde im Februar 2012 beendet.
Frau Dipl.Päd.Elisabeth Zumtobel zeichnet für das Layout. Sie unterstützte die Autorin mit ihrer Mitarbeit.
Die Broschüren sollen der Stadtgemeinde Hermagor und darüber hinaus dem Land Kärnten veranschaulichen, wie sich vor mehr als 80 Jahren die Menschen um kulturelle Werte bemüht haben.

Helene Pilz
Hermagor,im Februar 2012

10. August 2012 / lgbspm

Ein vergessenes Kriegerdenkmal erzählt

Im Februar 2012 ist die Broschüre „Ein vergessenes Kriegerdenkmal erzählt“, 121 Seiten, erschienen.

Sie handelt vom Kriegerdenkmal in Hermagor.

Mit zahlreichen Original-Unterlagen, broschürt beim pc doktor, Inhaber Daniel Braunmüller, Hermagor

30. Mai 2011 / hpilz

In tiefer Trauer

Des Tages Mühsal ist vorüber…

Pilz Eduard 2011 PDF