Nach einem bunten Erzählreigen mit Erinnerungen, ihre Heimatstadt Hermagor betreffend, und einer Broschüre mit familiären Begebenheiten, die sich in mehreren Bundesländern ereigneten, hat sich Helene Pilz nun einer Dokumentation zugewandt. So weit ihr die Zeit erlaubt, widmet sie sich einer Zusammenstellung von Vereinsaktivitäten im 20. Jahrhundert, die zur Errichtung des sogenannten “Kriegerdenkmals” geführt haben. Ihr Vater Johann Kandolf fungierte in diesem Kulturverein als Schriftführer, was zur Folge hat, dass sich die Vereinsaufzeichnungen in Händen der Familie befinden. Insbesondere ist Helene Pilz daran gelegen, ein Porträt einer bemerkenswerten Persönlichkeit zu zeichnen, deren Wirken in Vergessenheit zu geraten scheint. Herrn Dr. Menningers Biografie ist es wert, diese Episode in digitale Gestalt zu bringen. Originalskizzen des Bildhauers Domenig sind ebenso vorhanden wie die Vereinskorrespondenz, die Material-Bestellungen und -Rechnungen und die Vorbereitungen für den Festakt zur Einweihung des Denkmals. Anders als bei den ersten beiden publizistischen Arbeiten, ist die junggebliebene Autorin (Jahrgang 1929) nun auf ein iPad umgestiegen und benötigt keine Computer-Schreibkräfte mehr. Vorbildlich!
Enkelsohn Edi hält Nachschau…
Helene Pilz geb. Kandolf lebt in Hermagor, Kärnten. Vor einigen Jahren begann sie, Erzähltes und Erinnertes zusammen zu tragen. Erstes Ergebnis: ein illustriertes Buch.
Schon längst ist das Manuskript für eine weitere Sammlung von Erzählungen geschrieben. Bildmaterial und Texte wurden vor kurzem fertig digitalisiert und warten nun auf ein ansprechendes Layout. Diese Erzählungen werden allerdings nicht in Buchform, sondern nur broschürt in geringer Auflagezahl erscheinen.


